Symptomsprache – Krankheit als Spiegel der Seele

  

Warum bekommt man Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Rheuma usw.? Wo liegt der Ursprung von Depressionen und Schmerzen? Warum sind bestimmte Menschen empfänglicher für Krankheiten und manche nicht? Was sind die emotionalen Wurzeln von Symptomen und Krankheiten? Psyche und Emotionen spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Heilung von Krankheiten. 

 

 

 

 

 

 

 

Jede Krankheit ist ein "Symptom" einer viel tiefer liegenden Sache, ein Signal dafür, dass auf tieferer seelischer Ebene etwas nicht im Einklang ist, dies manifestiert sich schlussendlich im Körper.

 

  

Ist die Seele nicht gesund, dann teilt sie uns dies durch die unterschiedlichsten Krankheitsbilder mit. Krankheit kann daher als das Sprachrohr der Seele bezeichnet werden.

  

 

Der Körper spricht eine Sprache, drückt aus was richtig oder falsch läuft.

 

 

Krankheiten sind oft Abweichungen von unserem Weg. Mit der kausalen Ursache von Krankheiten kommen wir zwar dauernd in Berührung, so gibt es überall Viren, Bakterien, Pilzsporen oder dergleichen. Ob aus diesem Kontakt jedoch eine Krankheit entsteht, ist davon abhängig, ob wir auf unserem Weg sind oder nicht. Ob wir auf unser Herz hören oder ob wir fremdbestimmt durchs Leben gehen und ob wir mit uns selbst im Einklang sind uns somit stark in uns selbst sind und stark im Leben stehen.

 

 

 Eine Krankheit erfüllt 2 Zwecke:

 

1.) Es ist ein Zeichen, dass wir nicht mehr auf unserem Weg sind.

 

2.) Es ist ein Wegweiser wie wir dorthin zurückkommen

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Jetzt gilt es zu erkennen, dass eine Krankheit ein Lehrer ist, welcher uns unterstützt, und nicht  ein Gegner, den es zu bekämpfen gilt. Hierbei ist folgendes zu beachten: wann hat meine Krankheit begonnen, gab es einen seelischen Auslöser, mit welchem Thema beschäftige ich mich gerade, wo im Körper und mit welchen Symptomen zeigt sich meine Krankheit?

   

Unabhängig davon, ob es sich um Schulmedizin oder um andere bewährte traditionelle Heilungsmethoden handelt gilt: der Mensch kann, wenn es nötig ist, in Dankbarkeit Arzneien, chirurgische Eingriffe und andere Behandlungsmethoden nutzen. Zugleich sollte er aber am zugrundeliegenden psycho-emotionalen Ursprung von Krankheit und Schmerz arbeiten um seine Krankheit oder Symptome nicht ständig zu wiederholen und weiterhin felsenfest an sich glauben. Kein Vertrauen ins Leben = kein Vertrauen ins ich selbst.

  

Alles was wir je erlebt haben, ist in unserem Körper gespeichert - auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind. Wenn ein seelischer Konflikt nicht auf der Bewusstseinsebene erkannt und gelöst werden kann, macht er über körperliche Symptome auf sich aufmerksam. Mit Beschwerden und Krankheiten sendet uns der Körper eine Botschaft. Er wiederholt diese Botschaften solange, bis wir ihren Sinn verstanden haben. Deshalb bringt es nichts unsere Symptome zu überdeckeln oder zu ignorieren.

   

Ein Krankheitsprozess ist somit oft ein nicht gelöster Konflikt. Je stärker die Angst oder das Nein desto stärker die Krankheit. Chronische Erkrankungen oder Erbkrankheiten sind oft Verhaltensmuster (also seelische Konflikte) die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden.  Sozusagen ungelöste Ängste, Konflikte von unseren Eltern, Großeltern oder anderen Vorfahren. Lösen wir diese Konflikte oder Verhaltensmuster nicht auf (diese zeigen sich oft auch erst als Warnung in akuten Krankheiten) werden diese ständig wiederholt und sozusagen chronisch.

  

Jedes Gefühl und jeder Gedanke, hat eine energieverändernde Wirkung! Was ich denke, aktiviere ich in mir und die Bilder der inneren Welt erzeugen die äußere Welt. Jeder darf lernen wieder in die Eigenverantwortung zu gehen und jederzeit neu zu wählen ob er sich für das Leben und für Gesundheit entscheidet oder ob er die Verantwortung abgibt und die Schuld weiterhin den äußeren Umständen oder anderen Menschen in die Schuhe schiebt.

 

Je mehr wir uns bewusst werden, dass wir einen unermesslichen Einfluss auf unsere Leben und unsere Gesundheit haben, desto stärker und schneller sind wir dazu in der Lage uns selbst gesünder und glücklicher zu machen.

  

Krankheit muss nicht bekämpft werden, vielmehr sollten wir nach innen schauen. Was möchte die Krankheit mir mitteilen, wo bin ich evtl. von meinem Weg abgekommen? Wo leben ich nicht selbstbestimmt, sondern fremdbestimmt? Was in meinem Leben ist nicht im Einklang?

  

Anhand der Symptome und der jeweiligen psychologischen Bedeutung kann der Konflikt ins Bewusstsein dringen und gelöst werden.

 

 

Die Weisheit der Sprache deuten

 

 

„Das hat mich jetzt gekränkt“, „das baut mich auf“, „das war ein heilendes Gespräch“,

 

„das bereitet mir Bauchschmerzen“, „ich habe die Nase voll“, „mein Kopf platzt“ usw.

 

 

Beispiele für die Symptomsprache:

  

 

Bluthochdruck:

  

Warum setze ich mich unter Druck und was will mein Körper mir mitteilen? Die meisten Menschen die unter Bluthochdruck leiden, setzten sich extrem unter Druck. Orientierst du dich oft an anderen, ist dir das Außen wichtiger als der Bezug zu dir selbst? Erfüllst du häufig die Erwartungen von anderen und meinst mit Leistung kannst du dir Zugehörigkeit erzwingen? All diese Erwartungen an dich und an andere setzen dich extrem unter Druck, Gelassenheit fällt dir schwer und das Adrenalin in dir steigt. Der Körper reagiert: Kopfschmerzen, Ohrensausen, Herzklopfen und Schwindel um nur einige Symptome zu nennen. 

  

Nimm den Druck bewusst raus in Deinem Leben, den Druck der Selbstverleugnung und Selbstablehnung. „Ich muss besser sein als der andere“ wird zu „mein Druck ist höher als der des anderen“. Die Lebensumstände in der Vergangenheit hast du unbewusst zu dir geholt du wolltest die Erwartungen an dich und andere unbedingt erfüllen. Evtl. schaust du als Erwachsener immer noch wie zu Kinderzeiten zu Menschen, Systemen oder Autoritäten außerhalb von Dir auf. Mit Leistungen Anerkennung erzwingen, das ist eine selbstvernichtende Haltung mit zwangsläufigen Folgen.  Werde wieder gelassener und lerne wieder in Freude und Spaß zu leben und fühle was dir guttut.  

 

Löse dich von zu hohen Ansprüchen an dich selbst und von Anforderungen die du eigentlich nicht erfüllen möchtest.  Höre auf deine Bedürfnisse und lerne Nein zu sagen im Außen und Ja in deinem Innern.

  

In welcher Situation hast Du den Eindruck, dass du "unter Druck" bist? Wann bist du evtl. selbst der Auslöser?

 

 

Migräne

  

Migräne trifft oft Frauen und stellt sich oft einseitig oft linkseitig da. Links (Gefühl, Mutter, Vergangenheit). Man verbleibt in einer unangenehmen Situation die aber verändert werden müsste. Man übernimmt unbewusst die einseitige Denk und Bewertungsweisen eines Elternteils. Wenn man sich von der intuitiven Gefühlsquelle in sich selbst abschneidet, kann Migräne zuschlagen.

  

Migränekopfschmerz blockiert nicht nur das Denken, sondern auch die Seh- und Hörfähigkeiten. Ich will nicht mehr hinschauen und auch nichts mehr hören. Man sollte zur Ruhe kommen, sich entspannen, den Kopf abkühlen und sich von Bindungen oder von Autoritäten abkoppeln denen man sich unterstellt.

   

Bringe Fühlen und Denken (linke und rechte Gehirnhälfte) zusammen, aus der Halbseitigkeit eine Ganzheit machen, beide Seiten Gefühl und Verstand integrieren.

  

 

Rückenschmerzen

Der Rücken symbolisiert das „sich Gerademachen“ das Aufrechtsein. Je gebeugter ein Mensch geht, desto mehr ist er willens, sich anderen anzupassen.  Man ist unehrlich zu sich selbst und flüchtet in eine Form der Absicherung und Gemeinschaft, in der man sich verstellen muss. Man verbleibt in alten Gewohnheiten um Unterstützung von anderen zu erhalten. Man ist nicht wirklich offen, weder zu sich selbst, noch zu anderen. Selbstbewusstsein, Stabilität und Würde entsprechen dem „geraden Rücken“, der aufrechten Haltung. Der „Gebeugte“ „steht“ zu wenig zu sich selbst und achtet zu sehr auf andere.

   

Eine Redewendung dafür sagt: „Sie/Er hat Rückgrat.“

  

Das Rückgrat benötigt man, um im Leben den äußeren Einflüssen Stand zu halten und nicht umgeworfen zu werden. Besitzt man ein starkes Rückgrat, so steht der Mensch stabil im Leben und geht voran. Er steht hinter seinen Entscheidungen und übernimmt dafür die Verantwortung. Ein stabiler, beweglicher und gesunder Rücken „stützt“ unser Leben, gibt uns einen Rückhalt und hält uns dennoch in Körper und Geist beweglich.

 

 

Bauschmerzen:

 Hilferuf der eigenen Mitte, etwas stimmt nicht mit der Lebensstimmung, schmerzliche Art die Welt zu verdauen. Mir schlägt etwas auf den Magen. Kindern unter sechs Jahren schlagen Schwierigkeiten, und Eindrücke die schlecht verdaut werden können auf den Magen. Wie gehe ich mit neuen Eindrücken und Informationen um.  Sitz von Gefühl und Instinkt, Angst und Gefahr. Der Magen symbolisiert das Zentrum von Verarbeitung und Nestwärme, das Gefühl zu Hause zu sein, Urvertrauen und innere Sicherheit.

  

Die Symptom- und Körpersprache ist ein wichtiger Indikator um in die Heilung zu kommen. Es darf gelernt werden auf sich und sein Inneres zu hören, mehr ins fühlen zu gehen um den Ruf der Seele zu hören und zu verstehen.

 

 

Je bewusster der Mensch lebt und je stärker er sich auf diese innere Stimme der Wahrheit abstimmt, desto schneller wird er seine Krankheit begreifen und heilen können.